Andreas Michalsen widmet sich in seinem neuen H rbuch wieder seinem gr ten Anliegen uns ges nder zu machen Auf seine sehr pers nliche, kompetente und berzeugende Art zeigt er, dass die richtige Ern hrung dem K rper nicht nur Impulse zur Regenerierung und Selbstheilung gibt Sie ist nichts weniger als der Schl ssel zu einem l ngeren Leben Welche sind die lebenswichtigen Nahrungsmittel und ihre N hrstoffe, und welche Ern hrungsformen von mediterraner Kost ber vegetarisch bis vegan sind die ges ndesten Welche Art von Fasten Heilfasten, intermedi res Fasten oder Intervallfasten passt zu wem Die neuesten Erkenntnisse aus der Praxis und eigenen Studien der Charit werden erg nzt um weitere aktuelle Forschungsergebnisse Dieses H rbuch ist erhellend und wegweisend, zur einfachen Anwendung f r jedermann und immer mit dem Credo Genuss statt Verzicht


6 thoughts on “Mit Ernährung heilen: Besser essen – einfach fasten – länger leben. Neuestes Wissen aus Forschung und Praxis

  1. Dr. Malte Rubach Dr. Malte Rubach says:

    Nun lachte mich beim Gang in den Hugendubel wieder ein neuer Ern hrungs Bestseller an und diesmal von einem Prof Dr med., besser gesagt Andreas Michalsen, der bereits mit seinem Buch Heilen mit der Kraft der Natur wochenlang auf der SPIEGEL Bestseller Liste zu sehen war Sicher ein Thema, dass f r Anh nger der alternativen Medizin und Naturheilkunde extrem spannend ist Nun ist der Autor mit einem extra Buch rausgekommen, das da hei t Mit Ern hrung heilen Ich hatte damals schon die Ern hrungsempfehlungen in seinem ersten Buch gelesen und gedacht kaum Evidenz, aber f r seine Leser wird der Mix aus vegano vegetarischen Superfood Tipps mit etwas Fernost Romantik sicher passend sein Und es waren nur ein paar Seiten zur Ern hrung Aber jetzt ein ganzes Buch, da habe ich direkt zugegriffen, um mal genauer hinzuschauen Immerhin soll es die aktuellste Forschung wiedergebenVORAB MEIN FAZIT, DANN AUFKL RUNG DER ENTHALTENDEN MYTHEN IM ANSCHLUSS Schon das Inhaltsverzeichnis kam mir bekannt vor Ein bisschen Stoffwechsel erkl ren, dann die Reise zu den ber hmten Blue Zones und nat rlich Erkl r Prosa, was eigentlich Kohlenhydrate, Proteine und Fette sind Dann Superfoods, auch regionale Und nat rlich das gro e Thema Fasten in all seinen Auspr gungen und wie man damit seinen Gesundheitszustand verbessert und l nger leben kann Wer Der Ern hrungskompass gelesen hat, muss dieses Buch also nicht unbedingt lesen, dort steht alles so in etwa auch schon drin Und auch in gro en Z gen falsch Siehe meine Rezension dazu Der Schreibstil des Autors ist zwar sicher sachlicher und weniger allgemeing ltig als der von Kompass Autor Bas Kast, aber das ist Geschmackssache Der Autor verf gt aber im Vergleich ohne Zweifel ber jahrzehntelange Erfahrung in der Behandlungspraxis und liefert auch viele konkrete Anleitungen und Umsetzungs Tipps f r den Leser Der Fastenteil an sich S 168 bis S 291 ist daher auch ein klares Plus dieses Buches Wer gerne fastet, wird damit sicher einen guten Wegweiser finden, der fundiert ist und zumindest auf klinischer Erfahrung und nicht auf Selbsterkenntnis von einem Blogger, Schauspieler oder Wissenschaftsjournalist beruht, die ja auch gerade am laufenden Band Fasten B cher raushauen Zum Kapitel Mit Ern hrung und Fasten heilen ab S 292 kann man sicherlich geteilter Meinung sein, weil die Richtschnur des Autors immer entlang einer veganen oder aber mindestens vegetarischen Ern hrung verl uft Zweifellos lassen sich so Therapieerfolge erzielen, aber das ist nicht nur auf die Weise m glich Doch der Autor h lt daran fest, wie an dem Stein der Weisen Warum, das erschlie t sich dem Leser h chstens in der Einleitung S 6 , wo er schildert, wie er mit 30 Jahren bei einer betrieblichen Gesundheitspr fung zu hohe Blutfettwerte und erh hten Blutdruck diagnostiziert bekam Das ist zwar nicht so prek r wie der Herzkrampf von Bas Kast in seinem Ern hrungskompass, aber f r ihn hie das ab diesem Zeitpunkt, sich mediterran zu ern hren und mit dem Rauchen aufzuh ren Letzteres d rfte dem Autor und vielen anderen ehemaligen Rauchern sicher die gr te Lebensjahrverl ngerung geschenkt haben dazu nachher mehr , aber seit einer weiteren Erfahrung in Indien ist sich der Autor auch der ethischen Dimension des Essens bewusst geworden und ern hrt sich seitdem vegetarisch Daraus ergeben sich viele Implikationen der weiteren Buchteile ber Die Evolution und den Stoffwechsel ab S 10 und Besser essen, ges nder leben , wo dem Autor in vielen F llen entweder mangels sauberer Recherche oder von seiner neu gefundenen Ethik oder beides getriebene Verzerrungen und schlichte Falschdarstellungen unterlaufen z.B auf S 300 Bananen sind keine guten Kaliumquellen Dazu steht in der Lebensmitteltabelle Souci Fachman Kraut, das Standardwerk f r N hrwerte, 367 Milligramm Kalium auf 100 Gramm Eine Banane hat ca 200 Gramm Gewicht F r die Tagesdosis von 2000 Milligramm braucht es also ca 2,7 Bananen, aber nicht 10 Bananen, wie der Autor vorrechnet die bei einem Universit ts Professor nicht passieren sollten Nat rlich sind die Gedanken und die Meinung frei, doch spricht vieles gegen die Darstellungen und Ausf hrungen des Autors zu den Blue Zones , bei tierischen Lebensmitteln im Allgemeinen, bei Milch, Fleisch und auch bei schlichten Sachfehlern sowie insgesamt beim Thema l nger leben , einem zentralen Versprechen des Buch Untertitels Nun ist es m glich, dass er selber gar nicht in erster Linie daf r verantwortlich ist, sondern das Manuskript ist ja unter Mitarbeit mehrerer Helferlein entstanden Dennoch umso schlimmer, denn vier oder mehr Augen sollten normalerweise mehr sehen als zwei Leider scheint es so, als ob es die Regel ist, dass Autoren ungepr ft den Informationsstand aus Sekund rliteratur bernehmen, wie zum Beispiel besagtem Buch von Dan Buettner ber Blue Zones , anstatt selbst nach Okinawa zu fahren oder in die seit Jahren in Japan erhobenen Verzehrstudien zu schauen, auch dazu sp ter mehr Oder die China Study S 58 , auch sie findet sich in der Literaturliste Sicher kein Buch, das ein Universit ts Professor zitieren sollte, siehe meine Rezension zu diesem Buch Und zuletzt sollen in dem Buch immer wieder Patienten Geschichten einen Einblick in die Erfolge des gepriesenen Ern hrungs Konzepts liefern Das ist zwar sicher gutes Storytelling, das man aus US B chern gut kennt und das Leser immer wieder in die Glaubw rdigkeitsfalle lockt, und es kann in ein Sachbuch reingeh ren, aber im Zusammenhang mit den teils zweifelhaften Begr ndungen f r eine vegetarische oder vegane Ern hrung kommt es eher einem Verkaufstrick gleich Das eigene Konzept wird als das einzig wahre beschworen und auf die Institutionen ist nat rlich schon lange kein Verlass mehr Auch an der Charit wohl nicht Gerne w rde ich dem Buch mehr als zwei Sterne geben, weil der Autor auch zu vielen Punkten, die in anderen Ern hrungs B chern regelrecht verkauft werden, klare Stellung bezieht z.B keine Kohlenhydrate Verteufelung, Nahrungserg nzung, Superfood, Glyk mischer Index, Di ten generell, Kaffee Es liest sich auch fl ssig und verst ndlich, aber bei ein einigen Aspekte h tten Autor, Verlag und Co Autoren die Fakten nicht ignorieren d rfen Kommen wir zu den Mythen.MYTHOS INDUSTRIELLE LEBENSMITTEL AUF S 16f hier beginnt nun der etwas alternative Teil Die st ndige Verf gbarkeit von Lebensmitteln, t gliche Fleischgerichte und industrielle Lebensmittel bringen unser uraltes Stoffwechselsystem an die Grenzen Der Autor erkl rt vorher zwar, dass unser Stoffwechselsystem mit der heutigen Situation eigentlich immer noch bestens umgehen kann Entweder es gibt etwas zu essen oder eben nicht Nun sollen allerdings oben genannte industrielle Lebensmittel ein Problem sein In einem extra Info Kasten zu industriellen Lebensmittel zitiert der Autor einen Jahresumsatz mit Fertiglebensmitteln von 3,74 Milliarden Euro in Deutschland Tendenz steigend Das stimmt, aber dennoch ist der Umsatzanteil von Convenience im deutschen Lebensmitteleinzelhandel bei gerade mal etwas mehr als 1% angesiedelt Selbst wenn man Tiefk hlprodukte noch hinzunimmt, ist es nicht mehr als 7% Laut 13 Ern hrungsbericht der Deutschen Gesellschaft f r Ern hrung betr gt der Anteil dieser hochverarbeiteten Lebensmittel auch nur 27,6 % des tats chlichen Verzehrs Es gibt Menschen bei denen besteht bis zu 60% des Verzehrs aus hochverarbeiteten Lebensmitteln, das ist dann ein Problem, aber nicht die Lebensmittel an sich Auch w re es gut, wenn sich Autoren einmal die Definition von hochverarbeiteten , verarbeiteten und frischen Lebensmitteln in besagtem Bericht ansehen w rden.MYTHOS MIKROBIOM AB S 35ff Es ist laut Autor DAS hei e Thema der Forschung, das stimmt Und wohl auch das am meisten berhypte Thema Seit Darm mit Charme wird der popul rwissenschaftliche Buchmarkt mit Darm Di ten und sonstigen Heilsversprechen berflutet, die bis zur Vorbeugung von bergewicht und Diabetes bis hin zu rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose und anderer chronischer Krankheiten reichen S 37 Und umgekehrt getriggert werden sollen, wenn unsere Darmflora aus der Balance ger t Das geschieht nat rlich laut Autor und einschl giger Ratgeber, wegen einer ungesunden Ern hrungsweise Was dann eine gesunde Ern hrungsweise ist, wird dann je nach Quelle mal so und mal so belegt Zum Beispiel haben bergewichtige Menschen eine andere Darmflora als Normalgewichte Nun kennen Wissenschaftler allerdings einen Effekt, der sich Reverse Causation nennt Das hei t nichts anderes als, was war zuerst da, die Henne oder das Ei Zweifellos ndert sich mit dem jeweiligen Ern hrungsstil auch die Darmflora Ein Mensch, der bergewichtig ist und sich anders ern hrt als ein normalgewichtiger Mensch, wird daher mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Darmflora besitzen Das Gleiche gilt auch im Vergleich zwischen Asiaten, Europ ern, Amerikanern und Afrikanern oder f r ltere und j ngere Menschen oder Nord Deutsche und S d Deutsche und sowieso f r einfach jeden, der sich irgendwo und irgendwie ern hrt S stoffe sind nat rlich auch sehr schlimm S 34 und 305 Ich trinke brigens t glich S stoff in meinem Kaffee und habe keine Probleme Der Autor konstatiert Pro und Pr biotika Pr paraten zwar richtigerweise eine begrenzte Wirkung S 37 , leistet dem Darm Hype mit seinen Ausf hrungen aber dennoch einen gro en Vorschub Alleine schon wegen der auf S 36 gemachten u erung, dass aufgrund des Einflusses des Mikrobioms eine Kalorie nicht mehr eine Kalorie sei Auch hier l sst ein Mediziner v llig au er Acht, dass bergewichtige Menschen bereits aufgrund hormoneller Faktoren und oft auch wegen eines ver nderten Grundenergieumsatzes keinen normalen Energiestoffwechsel aufweisen Durch ein balanciertes Mikrobiom werden diese Menschen auch nicht pl tzlich schlank F r eine gelungene Gegendarstellung zu dem Mikrobiom Hype empfehle ich den TED Talk von Jonathan Eisen, ein Professor der Universit t in Davis mit Expertise in diesem Feld.MYTHOS BLUE ZONES AB S 43ff Es ist wirklich immer die gleiche Masche, egal ob Bas Kast, Dr Riedel oder nun Prof Michalsen Erst werden s mtliche Di ten und Trends genannt, die gro e Verwirrung stiften, dann ist man bestrebt diese Verwirrung aufzul sen, indem man ein bisschen Stoffwechsel erkl rt und dann zeigt, dass manche Menschen in bestimmten Gegenden besonders alt werden, weil sie sich so besonders ern hren Es wird dann immer von den Blue Zones gesprochen, wo besonders viele 100 j hrige leben und eine Geschichte ber die besonderen Lebensmittel der Region erz hlt Ein wunderbares Storytelling des schon in dieser Rezension genannten Journalisten Dan Buettner, der damit 2005 einen Bestseller gelandet hat und dessen Thesen von Hinz und Kunz ungepr ft in jeden Ern hrungsratgeber bernommen werden Auch in diesem Buch muss wieder die japanische Insel Okinawa S 45f herhalten und nat rlich die Ursprungsl nder der ber hmten mediterranen Ern hrung, allen voran Griechenland und Italien S.48ff Dazu ein paar echte Fakten gemischt mit den ungepr ft bernommenen Pseudo Fakten und schon steht der Mythos wieder fest auf dem Boden Fakt ist sicherlich, dass im Europavergleich in Griechenland inzwischen am meisten Adip se leben S 57 und das die Menschen in Japan mitunter weltweit am ltesten werden S 47 Falsch sind schlicht die daraus gezogenen Schlussfolgerungen bez glich einzelner Lebensmittelgruppen und dem Einfluss auf die Lebenserwartung siehe auch Diagramme zu dieser Rezension Zun chst ist es nicht richtig, dass Fisch in Blue Zones keine Rolle spielt In Japan sehr wohl, auch auf Okinawa Rund 20% der Bev lkerung isst dort t glich Fisch siehe Infografik Fischverbrauch Der t gliche Fleischverzehr liegt auf Okinawa bei rund 100 Gramm und sogar 20% h her als auf den japanischen Hauptinseln siehe Myiagi et al., 2003 Wieso erz hlt der Autor Fisch und Fleisch spielten keine Rolle, sondern sie w ren quasi eine Ausnahme und Gem se und die ber hmte S kartoffel w ren die Hauptnahrungsquelle S 46 Die S kartoffel spielt schon seit 1960 keine nennenswerte Rolle mehr f r die Kohlenhydratzufuhr, aber Reis liefert seitdem rund 20% der Energiezufuhr Und der Brotkonsum ist gestiegen, was ebenfalls Energie liefert Die Lebenserwartung ist trotzdem weiter gestiegen Das alles steht in den wissenschaftlichen Publikationen von Willcox et al geschrieben, die sogar frei zug nglich sind Der Logik der Blue Zone Anh nger zufolge m sste doch nun Fisch, Fleisch, Reis und Brot als lebensverl ngernd gelten und nicht S kartoffeln, oder Zumal ja auch auf dem japanischen Festland die Lebenserwartung inzwischen auf einem hnlichen Niveau angekommen ist wie auf Okinawa bzw umgekehrt Und auch, dass nun auf Okinawa alles schlechter wird, seitdem der Lebensstandard verwestlicht und Fast Food beliebter werden w rde, ist wohl etwas bertrieben Jeder zweite soll deswegen schon bergewichtig sein S 46 Laut dem aktuellsten Health und Nutrition Survey des japanischen Gesundheitsministeriums liegt der durchschnittliche BMI f r M nner auf Okinawa bei 24,3 und f r Frauen bei 23,9 Also unter der Grenze von 25, wo man von bergewicht spricht Ich war letztes Jahr pers nlich auf Okinawa und habe weder berall bergewichtige Menschen gesehen, noch wurde dort besonders viel Gem se gegessen von allem etwas, nur nicht zu viel.UND ZU GUTER LETZT DER MYTHOS, DASS MILCH, FLEISCH UND EIER DAS LEBEN VERK RZEN.Ein zentrales Titelversprechen des Autors lautet L nger Leben Zun chst Jeder Mensch, der dieses Buch heute oder morgen liest, wird nicht l nger leben, so schnell steigt die Lebenserwartung einfach nicht, selbst wenn es irgendwelche Ratgeber immer mal wieder gerne versprechen siehe Altersentwicklung in der Infografik Ein paar Monate oder J hrchen hin und her sind drin, aber das war es auch schon, und ob dies dann allein durch die Ern hrung gelingt ist fraglich.Nicht fraglich ist, DASS eine gesunde Ern hrung die Wahrscheinlichkeit erh ht, ein gesundes Leben zu leben und ergo mit etwas Gl ck auch etwas l nger als der Durchschnitt Was ist aber nun DIE gesunde Ern hrung Der Autor zitiert daf r Studien rauf und runter, so dass die gesunde Ern hrung keine Milch S 88f, auch nicht im Kaffee S 92 , weil sie dann die positive Gesundheitswirkung des Kaffees ausschalten w rde , m glichst kein Fisch S 73ff , keine Eier S 94ff , kein Fleisch S 96ff und insgesamt m glichst generell wenig tierisches Eiwei enthalten sollte Die Argumentation dahinter ist sehr br chig und offensichtlich ist der Autor von seiner Erfahrung in Indien gepr gt, die er auch immer wieder mit Ern hrungsempfehlungen ayurvedischer oder sonstiger Heil und Gew rzpflanzen ausmalt.Nur Es stimmt nicht, dass wir nun lter werden, wenn wir m glichst wenig tierisches Protein essen Ungeachtet der klimatischen Auswirkung einer intensiven Landwirtschaft schauen wir uns jetzt mal eine Blue Zone an, von der keiner spricht die Schweiz Das Land von Heidi und Gei enpeter hat eine fast identische Lebenserwartung wie die vom diesem Autor und so manch anderem als Beweis f r ewiges Leben durch viel Gem se angef hrten Japaner Aber nicht nur, dass auch die Japaner EN MASSE Eier und Fisch essen siehe Infografiken Eierverbrauch und Fischverbrauch , so hauen die Schweizer im Vergleich zu anderen L ndern ordentlich bei Milch, Fleisch und nat rlich auch Eiern rein siehe Infografiken zum Ei , Fleisch und Milchverbrauch Und zudem essen die Japaner mehr als 1,2 Mal so viel tierisches Eiwei wie pflanzliches Eiwei , w hrend selbst die Deutschen, aber auch die Italiener und Schweizer etwa 1,4 1,6 Mal soviel pflanzliches Eiwei wie tierisches Eiwei aufnehmen siehe Infografik Verh ltnis tierisches zu pflanzliches Protein Und der Anteil der Kalorien aus tierischen Lebensmitteln liegt in Japan zwar nur bei 20%, aber in der Schweiz, Deutschland und Italien auch nicht h her als etwa 30% und in Indien bei gerade mal 10% siehe Infografik Anteil tierischer Lebensmittel an der Energiezufuhr Verkehrte Welt Nein, das ist Ern hrungsphysiologie kombiniert mit Agrarstatistik Ein Fach, das im Medizinstudium nat rlich nicht gelehrt wird, aber die Statistiken sind frei zug nglich und auswertbar Und ganz deutlich wird der Fall beim oft gepriesenen Indien Dort sind nach wie vor rund 20% der Menschen untern hrt siehe Infografik Unterern hrung Die Aufnahme pflanzlichen Proteins ist dort mehr als 6 fach h her als die Aufnahme tierischen Proteins Und auf den ersten Blick gibt es dort auch kaum krankhaftes bergewicht siehe Infografik Schweres bergewicht Liegt das etwa an einer besonders gesunden pflanzlichen Ern hrung Nein, Indien ist und war wie gezeigt in einem gro en Teil der Bev lkerung von Unterern hrung betroffen Japan zeigt trotz sehr hohem tierischen Protein und etwas geringerem Kalorienkonsum auch eine geringe H ufigkeit von bergewicht Warum Schaut man die letzte Infografik zur Kalorienversorgung an, so ist klar die Japaner berfressen sich nicht Die Inder k nnen sich nicht berfressen Die Schweizer, Italiener und Deutschen k nnten sollten schlicht weniger essen, dann sinkt auch die Rate an krankhaften bergewicht Auch k nnten sie weniger Fleisch essen Der Autor schreibt auf S 46 selber, dass auf Okinawa ein Hara hachi bun me praktiziert wird, also sich nur zu 80% satt essen Es ist die Menge an Kalorien, immer noch Nicht das Mikrobiom oder sonst ein Firlefanz, der noch l ngst nicht wissenschaftlich spruchreif ist.Und nat rlich spielen au er der Ern hrung und Lebensmittelversorgung noch Gesundheitsversorgung, Bildung, Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanit re Versorgung und klimatische und politische Systemschwankungen eine Rolle, wenn es um die Lebenserwartung geht Mit Sicherheit aber dienen ethisch romantisch angehauchte Ern hrungsempfehlungen aus fernen L ndern und ein paar Studien zitieren nicht als solide Grundlage generell auf tierische Lebensmittel zu verzichten und dem Fasten zu schw ren In Indien w ren viele Menschen dankbar f r eine regelm ige Mahlzeit und ab und zu ein St ck Fleisch.


  2. TC1 TC1 says:

    Ich hoffte auf fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse Als ich jedoch beim Abschnitt Ancel Keys entdeckt die berragende Wirkung der mediterranen Ern hrung ber die ber hmt gewordene 7 L nder Studie lesen muss fing ich an zu zweifeln Diese Studie ist nachgewiesener Massen einer der gr ssten Fakes auf dem Gebiet der Ern hrungswissenschaft Mr Keys hat aus der urspr nglich 22 L ndern umfassenden Studie die 7 herausgegriffen welche seine Theorie unterst tzen s Wikipedia Artikel.Ich h tte mich zu diesem Sachverhalt gerne direkt mit dem Autor auseinandergesetzt, jedoch gelang es mir nicht seiner e mail Adresse habhaft zu werden


  3. julies-sex-toys.co.uk Kunde julies-sex-toys.co.uk Kunde says:

    Hier wird sehr auf eine einseitige, von individuellen Einstellungen gepr gte Sichtweise ausgegangen Seine Einstellung ist die einzige Wahre, vegane Ern hrung das non plus ultra, alles andere ist nicht zu empfehlen Das ganze stinkt sehr nach Eigenwerbung Nicht unbedingt empfehlenswert


  4. Roland R. Ropers Roland R. Ropers says:

    Aus der F lle der B cher, Magazine und TV Shows zum Thema Gesunde Lebensf hrung ist die im renommierten INSEL Verlag soeben erschienene 360 Seiten Publikation einzigartig und wegweisend.Die sicherlich wichtigste Aussage des erfahrenen Mediziners und Bestsellerautors 70 Prozent aller chronischen Erkrankungen haben ihre Ursache auch in falscher Ern hrung.Unser Bundesgesundheitsministerium versagt seit vielen Jahren auf breiter Front.Ich selbst war Gesch ftsf hrer einer sehr traditionsreichen Klinik zu der Zeit, als Horst Seehofer CSU in Bonn das Gesundheitsministerium v llig unf hig und berfordert leitete.Neben einer professionellen medizinischen Versorgung hatten wir f r eine sehr aufw ndige Ern hrung der Patienten gesorgt, die von den Beh rden bel chelt und als Kostenerstattung nicht genehmigt wurde.20 Jahre sp ter findet allm hlich ein Aufwachen statt.Darum bin ich Professor Michalsen f r sein Engagement sehr dankbar.Leider ist in vielen Kliniken in unserem Lande die Ern hrung nach wie vor nicht optimal.Wenn Patienten um 8 Uhr ihr Fr hst ck bekommen und bereits um 12 Uhr ihr Mittagessen, dann kann man nur mit dem Kopf sch tteln.Und es wird h chste Zeit, dass das lebenswichtige Thema Gesundheit nicht von TV Promis zur ihrer Selbstdarstellung missbraucht wird Auf diesen Exhibitionismus sollte man dringend verzichten Reduktion ist ein wichtiges Wort, das oft missgedeutet wird.Es geht nicht das Abnehmen von Gewicht, Gewohnheiten, Konsum u.a.m es geht um das Zur ckf hren lat reducere zu unserer Lebensquelle.Und hierzu liefert Professor Michalsen einen gro artigen Beitrag.Roland R RopersKultur und Sprachphilosoph


  5. Christian Zellinger Christian Zellinger says:

    Auch wenn es sehr, sehr schwer f llt, seine Essgewohnheiten zu ndern, so kann ich dies jedem empfehlen, der dringend eine Alternative zur Pharmamedizin sucht Dieses Buch hilft definitiv dabei Selten ein Buch gelesen, das die zwei so wichtigen Gesundheitsthemen wie Ern hrung und Fasten derart kompakt und leicht verst ndlich b ndelt.Und an alle Kritiker einer rein pflanzlichen, vollwertigen Ern hrung Probieren geht ber kritisieren Viele Studien belegen mittlerweile sehr wohl die positiven Effekte bei der Heilung und Gesunderhaltung menschlicher Systeme.


  6. Christina Messner Christina Messner says:

    Un libro molto interessante Sono sodisfatta del acquisto.