Jerry Cotton ist nat rlich Kult Als Jugendlicher also vor schier undenklichen Zeiten habe ich diese Romane verschlungen Irgendwann hat sich mein Geschmack qualitativ hochwertigeren Werken zugewandt, und als ich unl ngst wieder ein Taschenbuch in die H nde bekam, war ich wirklich entsetzt, wie schwach diese Werke eigentlich sind Aber es ist und bleibt eben Kult und so gesehen habe ich mich gar nicht dar ber ge rgert Daf r habe ich beschlossen mir die H rbuchvarianten zu Gem te zu f hren.Begonnen habe ich mit diesem Werk, in dem Harald Schmidt einen der Romane liest neben dieser Version gibt es zurzeit noch 16 H rspiele, deren Basis neuere Romane sind Um ehrlich zu sein, ich wurde ziemlich entt uscht Von Harald Schmidt dessen TV Auftritte ich sehr gerne sehe h tte ich eigentlich wesentlich mehr erwartet Er schafft es nicht sich in den Text hineinzulesen, der sp rliche Sprachwitz geht kaum akzentuiert absolut unter Bestimmt ist es nicht leicht d nne Literatur interessant zu pr sentieren, aber was Herr Schmidt hier abliefert, entspricht nicht dem was ich ihm zugetraut h tte Nicht dass er schlecht lesen w rde, es erscheint blo so, als ob er aus dem Wenigen nicht genug heraus holt Mein Eindruck wird besonders dadurch erh rtet, dass die bereits angesprochenen weiteren Folgen, die von Manfred Lehmann deutsche Synchronstimme von Bruce Willis gelesen werden, wesentlich besser sind.Kurz zum Inhalt Das H rbuch behandelt wie Jeremias Cotton, der Bauernt lpel zu Jerry Cotton dem G Man wird wie er Phil Decker und Mr High kennen lernt Im Wesentlichen l uft die Handlung so, dass er aus seiner kleinst dtischen Umgebung nach New York zieht, wo er zun chst einen Job als T rsteher in einem illegalen Spielclub annimmt Als der FBI Agent Phil Decker kommt und sich Einlass verschafft, wird dieser von einigen rauen Burschen in dem Club in die Mangel genommen Jerry hilft Phil und fl chtet mit ihm Am n chsten Tag ist Mr High so begeistert von der Aktion, dass er ihn sofort in den Dienst der Bundespolizei stellt, wo er alsbald den Hintermann des Spielclubs dingfest machen soll.Nat rlich eine d nne Geschichte, ebenso d nn ist die sprachliche und stilistische Fassung wer etwas anderes erwartet ist einfach fehl am Platz, wir reden hier ber Groschenromane Und dennoch hat es Jerry Cotton zum Kultstatus gebracht, wie keine andere Romanserie aus dem Krimigenre und hier hat die Folge ber den Einstieg des Helden in sein Gesch ft nat rlich einen besonderen Stellenwert Eben weil es so kultig ist und weil Harald Schmidt liest, gew hre ich drei Sterne wirklich verdient sind sie eigentlich nicht. Zu seinem 50 j hrigen Jubil um wollte der Bastei Verlag seine bekanntesten Serienheld feiern Und nachdem John Sinclair bereits als beraus erfolgreiche H rspielserie am Markt besteht, wurden zum Jubil um zwei Romane der Serien Lassiter und Jerry Cotton ausgew hlt.Das der aus dem Jahre 1970 ausgew hlte Roman nicht zu den Highlights dieser Serie gez hlt werden muss, ist fast nebens chlich Denn sowohl inhaltlich, als auch vom Sprachniveau ist dieser Roman alles andere als ein Erlebnis Jedoch dank der grandiosen Interpretation von Harald Schmidt wird dieses H rbuch tats chlich zu einem Erlebnis.Deutschlands bester und bekanntester Kabarettist liest diesen Roman so facettenreich, dass man sich nur w nschen kann, dass dies nicht die letzte H rbuchproduktion mit Harald Schmidt gewesen ist. Als Jeremias Cotton aus Connecticut in New York eintrifft, dauert es nicht lange, bis er den Pfad des Gesetzes einschlaegt und einen Posten beim FBI bekommt Aber dem Greenhorn vom Lande wird schnell klar gemacht In Connecticut mag es wohl zutreffen, dass man Respekt und Achtung vor Polizei und FBI hat Hier in Harlem spuckt man aus, wenn Du dich vorstellst Doch davon laesst sich der frisch gebackene G man genauso wenig beeindrucken wie von den Machenschaften des schmierigen Gangsters Grannock, mit dem Cotton ein gewieftes doppeltes Spiel spielt Und so wirbelt der schneidige Staatsbeamte Cotton in seinem ersten Fall recht viel Staub auf aber hier in New York findet er nicht nur eine ehrenhafte Lebensaufgabe, sondern auch seinen neuen Namen Jerry